Informationen zu Konzerten, Produkten und Lehrtätigkeiten von Johannes Tappert
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Trainingskurse zum Thema Üben ...



Kursangebot:



... sind grundsätzlich geeignet für den gehobenen Musikschulbereich oder für Studierende und fertig ausgebildete Berufsmusiker.
Da Übemethodiken grundsätzlich auch immer etwas mit Unterrichtsmethodik zu tun haben, ergibt sich auf meinen Übe-Kursen immer auch ein Nutzeffekt für Instrumental- und Gesangspädagogen.

Haben Sie Interesse an einem unkonventionellen, innovativen Trainingskurs "Üben"? Dann wenden Sie sich bitte per Email oder Telefon an mich: Einzelheiten über die Durchführung, bzw. eine Anpassung an die Bedürfnisse Ihrer Institution lassen sich am besten im persönlichen Kontakt klären.


Hier ein paar Reaktionen von professionellen Musikern, die teilgenommen haben:

- ... vielen Dank für das äußerst inspirierende Wochenende! Habe heute schon ein bisschen mit den Schülern probiert und bei einem konnte, wie durch Zauberei, sofort ein Problem gelöst werden. Selbst wenn mir noch die Kompetenz fehlt, mal eben alles umzusetzen, haben mich deine Vorschläge doch sehr beflügelt. Ich hoffe, das an meine Schüler weitergeben zu können. Schon lange hat mir ein Unterrichtstag nicht mehr so viel Spaß gebracht! Nochmal vielen Dank!

vielen Dank für ein wunderbares Seminar! Es hat mich einen großen Schritt weiter gebracht - üben wie vorher geht jetzt nicht mehr.

- Habe ja in diesem Jahr schon zum zweiten mal zugehört. Ich übe oft mit Deiner Methode. Wenn ich dann in der Lage bin, die erforderliche Konzentration aufzubringen (die braucht man dann in verstärktem Maße - das habe ich begriffen), bringt es immer was.

- im August habe ich mit großem Vergnügen an Ihrem Seminar "Richtig Üben" in Hersbruck teilgenommen. Mein eigenes Übeverhalten hat sich dadurch sehr zum Positiven verändert und seit Beginn des neuen Schuljahres versuche ich nun auch, das Gelernte in meinen Unterricht einzubinden - bisher mit großem Erfolg.

- Es war wirklich erstaunlich, diese tiefgreifenden Veränderungen mitzuerleben.

- ... der Anstoß hat gut getan, und ich denke, diese neuen Ideen werden meine Arbeit auf jeden Fall bereichen. Mal sehen, was ich im Alltag umsetzen kann.

- Ich kann gar nicht beschreiben, wie überrascht ich war, als sich mein Hauptproblem in Luft aufzulösen schien.

- Feedback eines Coachings in Regensburg 2009 zu finden auf der Seite der
Jeunesses musicales, Landesverband Bayern



Kursstruktur:
Zweitägiges Übecoaching für Musiker aller Instrumentengattungen zur Verbesserung und Verkürzung der Übezeit bei gleichzeitiger Erhöhung der Effizienz.

Zielgruppe:
  • Professionelle und semiprofessionelle InstrumentalistInnen.
  • Jugendliche und erwachsene Instrumentalisten aller Instrumentengattungen die mindestens gehobenen Mittelstufe bis Oberstufe spielen können und die den Weg zum selbstständigen Üben bereits eingeschlagen haben. Das heißt, dass sie - ohne Anleitung des Lehrers/der Lehrerin - bereits Anfangserfahrungen gemacht haben im Nachdenken über mögliche Wege zur Verbesserung ihres Spiels.
  • SchülerInnen, die sich auf ein Musikstudium vorbereiten.
  • MusikstudentInnen
  • MusikpädagogInnen
  • BerufsmusikerInnen

    Kursinhalte:
    Einleitender Vortrag über die Arbeitsweisen des Gehirns, das Gedächtnis, über Konzentrationsfähigkeit, Fokusierung und mentale Arbeitsmöglichkeiten. Daran anschließend:
    Übecoaching mit den Teilnehmern

    Im einleitenden Vortrag sind Überlegungen enthalten zu verschiedenen Fragen: Wie können eingeschliffene Übeverhalten verändert werden und wie ist das mit der Überwindung des „inneren Schweinehundes“? Was sind Blackouts und wie kann man durch veränderte Übestrukturen dem Phänomen Lampenfieber begegnen? Wann habe ich genug geübt und welche Übetipps sind für mich die richtigen?
    Für InstrumentallehrerInnen wird besprochen, wie man Schülern wirksam zu einer guten Übestruktur verhilft und wie optimale Vorbereitungen auf Vorspiele oder Wettbewerbe aussehen können. Sind Mängel beim Üben wirklich individuell oder sind sie einfach nur menschlich? Gibt es allgemeingültige Tipps zum Thema „Übetempo“.?

    Das Übecoaching trainiert unter Anleitung eine individuelle „Übeschleife“, die eine zuverlässige Veränderung des täglichen Übens ermöglicht. Die TeilnehmerInnen des Seminars sehen an sich selbst und am Beispiel anderer, wie vielfältig Verbesserungen des Übens aussehen können.


    Ein paar Stichworte aus dem Seminarinhalt:

    „Du musst mehr üben!“?
    Wahrscheinlich die häufigste Antwort von Lehrern auf die Schülerfrage „warum klappt das nicht“. Die Gedächtnisforschung hat aber gezeigt, dass das Üben nach dem Motto „viel hilft viel“ sich schon nach kurzer Übedauer häufig auf stereotypes Wiederholen reduziert. Die dabei wiederholten Fehler verfestigen sich durch die Repetition genauso stark wie die richtigen Passagen. Oft sind sie kaum noch zu korrigieren. Das Üben hat in eine - als solche gar nicht oder viel zu spät erkannte - Sackgasse geführt.
    Aus den Gewohnheiten auszubrechen ist anstrengend - sehr anstrengend - und außerdem ist der Erfolg ja scheinbar nicht garantiert. In dieser Situation ziehen sich so gut wie alle Übenden auf das sichere Terrain der üblichen Übemethode zurück. „Wie übe ich? Wie üblich!“

    Was ist gutes, erfolgreiches Üben?
    Die Vermeidung von Fehlerwiederholungen, die ständige Anpassung des Übekonzeptes an die steigende Leistungsfähigkeit, und noch eine ganze Reihe von weiteren „Kleinigkeiten“ - und das kann jede(r) lernen!
    Eine gute Übemethode erspart nicht nur Zeit, sondern gibt auch Selbstvertrauen und sorgt für mehr Flexibilität im Ausdruck. Das eigentliche Ziel, nämlich gut zu Musizieren, wird von Anfang an und ohne Umwege schneller erreicht.

    Üben kann jeder... in der Theorie!
    Jeder weiß, oder glaubt zu wissen, wie es geht. Doch das Wissen um die richtige Übemethode löst noch lange nicht die Lust zum Üben aus. Die kommt meist erst, wenn man spürt, wie es vorwärts geht.
    Deshalb wird mit allen Teilnehmern in mehreren exemplarischen Übedemonstrationen trainiert, wie sich sofort spürbarer Erfolg einstellt, der zu weiterem Üben motiviert.
    In gegenseitiger Beobachtung wird deutlich, wieviele individuelle Übewege es gibt, die zum Erfolg führen und denen dennoch eines gemeinsam ist: nämlich gehirngerechtes, effizientes Lernen zu sein.
    Es geht darum Spaß an kreativem, „neuem“ Üben zu wecken - Neues Üben, das nebenbei eine spektakuläre Steigerung der Effizienz des Übens bringt: so spektakulär, dass Skeptiker dies für Scharlatanerie halten könnten.
    Jeder Mensch kann seinen eigenen Weg zum effizienteren Üben finden – wenn er weiß, wo er suchen muss. Der Vortrag gibt eine Einführung in diese Suche, das anschließende Training gibt die Antworten auf die gestellten Fragen. Experimentieren mit den neuen Regeln und Einschleifen der gefundenen Lösungen sind dann die nächsten Stufen für die Zeit nach dem Übecoaching.

  • Fortbildungskurs zum Thema "Gehirngerechtes bzw. sensorisch fokussiertes Unterrichten"



    Kursangebot:



    Nachdem solche Fortbildungen auf Wunsch zweier Musikschulen (siehe Feedback weiter unten) bereits stattgefunden haben, biete ich dieses Konzept jetzt öffentlich an. Es ist eine in drei Phasen gegliederte Fortbildung über etwa ein halbes Jahr hinweg, die für Lehrkräfte an Musikschulen konzipiert ist.

    Fortbildungsstruktur:
    Drei zweitägige Seminare mit jeweils dazwischenliegenden zwei- bis dreimonatiger Arbeitsphasen, die den Praxisbezug schaffen und Inhalte vertiefen.

    Inhalte:

    Seminar 1:
    - Übecoaching zur Verbesserung der Selbstständigkeit beim Üben und Verkürzung der Übezeit bei gleichzeitiger Erhöhung der Effizienz. Die Teilnehmer erlernen „sensorisch fokussiertes Üben“, eine Technik, die man auch „gehirngerechtes Lernen“ nennen könnte.
    - Übertragung und Übung der fokussierenden Techniken auf Kommunikationstechniken mit Schülern.


    Arbeitsphase 1

    Seminar 2:
    - Übungen zur Einbindung der eigenen Übeerfahrungen in den Unterricht
    - Auswertungen der in Arbeitsphase 1 erstellten Übe- und Unterrichtsprotokolle
    - Praktische Unterrichtsdemonstrationen mit SchülerInnen und/oder Gruppen aus Arbeitsphase 1
    - Individualisierung der Übetechniken durch erweiterte Übungen zur Selbstkontrolle
    - Vertiefung und Erweiterung von Kommunikationstechniken und der Beherrschung von schülerzentrierten Sprachmustern

    Arbeitsphase 2

    Seminar 3:
    - Vertiefung der erlernten Übe- und Unterrichtstechniken und Erweiterung der pädagogischen Fähigkeiten
    - Auswertung der in Arbeitsphase 2 erstellten Protokolle
    - Praktische Unterrichtsdemonstrationen mit SchülerInnen und/oder Gruppen aus Arbeitsphase 2
    - Generelle Strukturierung eines auf sensorischer Wahrnehmung basierenden Unterrichtsgeschehens
    - Techniken zur Nutzung vorhandener, aber möglicherweise verborgener Schüler-Resourcen.


    In den Arbeitsphasen werde Hausaufgaben gestellt, die protokolliert werden müssen und die dann Voraussetzung für die Weiterführung in der nächsten Seminarstufe sind.
    Zertifiziert werden nach Abschluss des 3. Seminars die Teilnehmer, die an allen drei Seminaren teilgenommen haben, die auswertbare Protokolle erstellt haben und an Auswertungen der praktische Unterrichtsdemonstrationen während der Seminare oder der Videoaufnahmen von Unterrichtssequenzen aus den Arbeitsphasen teilgenommen haben.



    Terminabsprachen jederzeit möglich unter
    Tel. '0160- 552 02 95'
    oder per
    Email 'johannes(at)tappert.de'

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    Letzter Fortbildungskurs

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    Berufsbegleitendes Fortbildungsseminar "sensorisch fokussiertes Unterrichten" an der Musikschule Norderstedt

    Neu: 30.11.14

    Eine Fortbildung wie oben beschrieben fand 2014 an der Musikschule Norderstedt (nördlich von Hamburg) statt. Lehrer der Musikschule und Gastteilnehmer haben die dreiphasige Fortbildung durchlaufen und mit einem Zertifikat abgeschlossen.

    Feedbacks der Teilnehmer:

    - Diese Fortbildung hat meinen Unterricht mehr verändert als alle (ca. 20) Fortbildungen (im Laufe von 30 Jahren) vorher und bereits am ersten Kurswochenende haben sich mir viele ungeklärte Erfahrungen und Probleme meines eigenen Übens von vor teils vielen Jahren endlich nachvollziehbar aufgeklärt.
    F.P.P.

    - Sensorisch fokussiertes Üben und Unterrichten ist wohl der nächste evolutionäre Teilschritt zur Instrumentalpädagogik der Zukunft.
    C.K.

    - Lässt sich das eigene Lehrerverhalten nach jahrzehntelanger Berufserfahrung noch entscheidend optimieren? Definitiv ja! Wer bereit ist, einiges an Zeit und Energie zu investieren, bekommt hier ein völlig neues pädagogisches Handwerkszeug mit und geht als andere(r) – bessere(r) - Instrumentallehrer(in) aus dieser Fortbildung heraus. Eine deutliche Weiterentwicklung des eigenen Übens und Musizierens ist dabei inbegriffen.
    K.F.S.

    - Endlich wurde mir einmal bewusst gemacht, dass es bei Schülern unterschiedliche Wahrnehmungen und (entsprechend) unterschiedliche sensorische Kanäle gibt, die man als Lehrer wahrnehmen sollte und über die man Schüler erreichen kann. Ich bin auf jeden Fall sensibler für die verschiedenen Eingangskanäle und auch für fokussierte Sprache geworden. Effektives Üben war doch schon immer unser Ziel.
    K.P.W.

    - Diese Fortbildung hat sich sehr positiv auf mein eigenes Üben ausgewirkt. Außerdem trug sie zu einer wesentlich verbesserten Kommunikation mit meinen Schülern bei.
    T.S.



    Aktuelle Übecoachings




    Übecoaching - "Üben mit Köpfchen"

    Neu: 28.05.17

    ... im Rahmen des Kursangebotes von "Musica viva" im "Landhaus Arnoth" im Hunsrück

    Termin: 19.-21.05.17 - leider schon vorbei

    neue Termine für 2018:
    13.-15.4.18
    16.-18.11.18

    Informationen und Anmeldung für die neuen Termine sind demnächst verfügbar auf der Website von "Musica viva":

    http://musica-viva.de/musikkurse/musiktheorie-und-technik/ueben-mit-koepfchen-effiziente-uebestrategien-fuer-instrumentalisten.html





    Redaktion: Johannes Tappert